Im August geht es weiter! Bis dahin eine kleine Geschichte aus meinem Leben

Allen, die aktuell unter dem inneren Schweinehund leiden, möchte ich eine Geschichte erzählen.
Vor einigen Wochen war ich in Frankfurt in einem Biergarten. Es war unglaublich warm und ich beobachtete die Leute. Es war amüsant und auch ernst. Ich hatte ein interessantes Gespräch und einen tollen Menschen an meiner Seite.
Ich erinnerte mich an die Zeit, wo ich noch in Frankfurt gelebt hatte. Irgendwann drückte mich die Blase und ich ging rein, um mich zu entleeren.
Als ich die Treppen hinab schritt, hörte ich eine weibliche Stimme, die aus vollem Herzen sang. Sofort hatte ich ein Lächeln auf den Lippen. Unten angekommen stand ich vor einer Afrikanerin, die hier wohl für den Toilettendienst zuständig war. Sie begrüßte mich immer noch singend und öffnete mir alle Türen, welche vor mir lagen. Schließlich hatte ich mein Ziel erreicht!
Entspannt wusch ich mir meine Hände und kramte in der Tasche. Die Frau war noch immer am Singen. Ich legte ihr mehrere Euros aufs Tablett. Ihre weißen Zähne strahlten mich an. Sie stellte das Tablett ab und nahm mich in die Arme. Ich erwiderte das. Wir sind Schwestern, sagte sie. Und ich bejahte. Ja, wir sind Schwestern. Als ich die Treppen hinaufging, winkte sie mir nach. Ich war beseelt von diesem Moment. Er hat wieder ein Stück in mir optimiert.
Ich habe mal wieder gesehen, dass »Glück« nur von der inneren Einstellung abhängt. Wenn diese stimmt, dann läuft es. Egal, in welcher Situation wir uns befinden. Also nicht vergessen, du bist, was du denkst! Denk dich dahin, wo du sein magst. Und alles um dich herum wird sich dementsprechend materialisieren und wahr werden. Fühl dich nun gedrückt von mir. Alles wird gut.

Lachende Kinder spielen gemeinsam im Sommer in der Natur

Lachende Kinder spielen gemeinsam im Sommer in der Natur

Schni, schna, schnuck

innerer Schweinehund

Heute ist so ein Tag, wo ich Schwierigkeiten habe, mich aufzurichten und mein Tagwerk zu vollbringen.

Der Schreibtisch ist voll, aber das ist er eh immer. Ich muss mich neben dem Verlag um Medical Placement kümmern. Ich habe jetzt vor der Sommerpause etliche Anfragen hier liegen. Daneben optimiere ich Klappentexte. Außerdem warte ich auf den Probedruck zu Abstinencia und zum Killerfrosch.

Was mache ich in solchen Situationen? Ich zwinge mich dann einfach zur Arbeit. Wenn ich angestellt wäre, müsste ich das ja auch tun. Ich habe weder eine Erkältung noch eine Grippe, also gibt es hier auch keine Ausreden. Ich muss jetzt da durch.

Mir helfen hier Hörspiele. Vieles was ich schon in meiner Kindheit gehört habe. Ich verbinde damit positive Assoziationen. Das bringt mir Gleichgewicht zurück.

Und dann denke ich an meine Ziele. Die materialisieren sich nicht von selbst. Bewegung schafft ja bekanntlich Bewegung. Ich bin nun selbst gespannt, was ich heute alles auf die Beine stellen kann.

Während ich diesen Beitrag schreibe, habe ich die Lippen gespitzt. Ich muss nun aussehen, wie ein Entenkind. 🙂

Ich höre also was von Hans Christian Andersen. Und lasse mich neben der Arbeit in eine fremde Welt entführen, die doch so real ist, dass ich sie um mich herum spüren kann.

Habt alle einen fleißigen Tag und grüßt mir die ungeliebten Schweinehunde.

Private Gedanken zum Jahresende

(c) Waldhardt Verlag

(c) Waldhardt Verlag

Guten Morgen ihr Lieben. Was ich in letzter Zeit im Berufsleben als sehr anstrengend empfinde, sind die uninformierten Menschen, die sich an den Dunstkreis informierter Personen, anheften wollen. Das ist nervig.

Seitdem ich mich entschlossen habe, mit meiner Agentur in die Öffentlichkeit zu gehen, hat es angefangen. Es melden sich andere Headhunter, die mit mir zusammenarbeiten wollen, weil sie es selbst nicht gebacken bekommen. Fast täglich bekommt man Mails oder wird angerufen.

Genauso ist es jetzt mit dem Verlag. Es melden sich ehemalige Klassenkameraden, die nichts Besseres zu tun hatten, als mich in der Schule zu mobben. Plötzlich fühlt sich jeder berufen selbständig zu sein. In die Öffentlichkeit aufzubrechen oder Bücher zu schreiben. Die Motivation und der Sinn dahinter gehen verloren.

Dann gibt es »Fürsprecher«, die von allem überzeugt sind, was man macht. Die wollen viel Aufmerksamkeit von einem haben. Hat man keine Zeit, werden sie garstig und fühlen sich vor den Kopf gestoßen.

Dann gibt es Kritiker, die jede Aktion mit Argusaugen beobachten und nur darauf lauern, dass man einen Fehler macht, damit sie ihren Senf dazugeben können. Weil sie durch eigenes Unvermögen mitnichten erfolgreich werden, wofür man selbst überhaupt nichts kann.

Dazu benötigt man ein dickes Fell. Gerade dann, wenn man kreative Anteile in seiner Arbeit vereint. Heutzutage gönnen die Meisten einem nicht einmal das schwarze unter den Fingernägeln.

Es ist ein ewiges Hauen und Stechen. Jene Entwicklung beobachte ich in diesem Jahr besonders intensiv. Es war der Hauptgrund, weshalb ich aus dem Dasein als Angestellte ausgetreten bin. Ich hatte keine Lust mehr drauf.

Ich bewundere die Menschen, die jeden Tag zur Arbeit gehen und ihren Chef oder ihre Chefin erfreuen und so viel Lebenszeit investieren.

Ich habe das auch gemacht, viele jahrelang. Was ich bekam, war ein Arschtritt. Ich erinnere mich an eine Mitarbeiterin, die hatte nichts mehr zu (fr)essen daheim. Die konnte ihren Strom nicht bezahlen. Alles habe ich für sie geregelt: Mit den Stadtwerken gesprochen, Vorschuss gegeben, Essen gekauft und noch Geld geschenkt.

Am Ende meines Arbeitsverhältnisses hatte sie das vergessen. Wollte sogar vor Gericht gegen mich aussagen, weil ich meinen Dienstwagen zu »oft« privat genutzt hatte. Ich gewann dieses Verfahren, wie schon einige davor.

Schlimm genug, dass man heutzutage nicht einfach kündigen kann. Hier wird dann noch nachgetreten, weil die Menschen es nicht kapieren, wenn man sich für einen anderen Weg entscheidet.

Nie wieder mache ich das. Dies habe ich mir geschworen. Und jetzt in der Welt der Selbständigen ist es genauso. Ich verfüge mittlerweile über viel Erfahrung. Deshalb ist es auch so schwer, wirklich authentisch zu sein. Jedenfalls über einen längeren Zeitraum. Es gibt auch hier Regeln. Niemals die eigene Schwäche zeigen, immer nur »positiv« und alles läuft super.

Es schaut danach aus, dass ich in den nächsten Jahren nun noch arrivierter werde, als ich das aktuell bin. Mit erfolgreich mein ich nicht nur monetäre Aspekte, sondern eher die Größe von der Agentur oder dem Verlag.

Natürlich hab ich selbst auch Neidgefühle, wenn jemand siegreicher ist als ich. Manchmal lasse ich sie zu, teilweise versuche ich, das zu unterdrücken und mich daran zu orientieren. Nicht immer gelingt es mir. Letztendlich sind wir alle »nur« Menschen auf dieser Erde.Ein kleines Rädchen, was sich unterschiedlich lange dreht.

Dass ich persönlich monetär eingestellt bin, hat damit zu tun, dass man es ohne Geld noch schwerer hat. Es ist fast unmöglich sich so zu entfalten, wie man will, wenn man keine Kohle hat. Da nützt es mir auch nichts, wenn ich täglich meditiere oder mich selbst erde. Geld regiert die Welt. Dieses Konstrukt habe nicht ich geschaffen, es war schon vor mir da.

Also befindet man sich immer in einem Hamsterrad, egal ob man angestellt ist, oder selbständig. Die Motive sind auch ähnlich. Der Vorteil des Unternehmertums liegt darin, dass ich, wenn ich es gut mache, mehr Freiheiten habe.

Wenn ich »nur« spare, dann bleibt alles auf einem gleichbleibenden Niveau. Wenn ich investiere, habe ich die Chance mich zu erweitern und den Verdienst zu steigern. Warum? Um mehr Zeit für mich zu haben und immer mehr so zu werden, wie ich sein will.

Ich verstehe durch meine Erfahrungen, weshalb so viele Leute inzwischen arrogant und unnahbar sind, jedenfalls dem Anschein nach. Das ist für mich nur ein Schutzreflex, der nix über den wahren Charakter dahinter zeigt. Man möchte mitnichten ständig verletzt werden. Deshalb grenzt man sich ab.

Ich glaube, dass dies nicht an den Menschen liegt, sondern an der Gesellschaft und an dem, was aus uns allen gemacht wird. Roboter, die in eine fremdbestimmte Richtung laufen. Sich dann zu spüren, oder etwas von sich selbst zu behalten ist sehr schwer. Schließlich vergisst man, wer man ist.

Deshalb hinterfrage ich mich immer wieder. Das hat nichts mit Unsicherheit zu tun. Ich trete in einen inneren Dialog mit mir.

Ich bin zufrieden mit meinem Leben. Es war ein harter Wettkampf es so hinzubekommen, wie es jetzt ist. Und es bleibt ein stetiger Kampf. Aber der kommt nicht von extern, sondern hat hauptsächlich mit dem jeweiligen Menschen selbst zu tun.

Es ist unabdingbar zu wissen, was man will. Ich habe dafür fast dreißig Jahre gebraucht. Und es ist noch lange nicht vorbei, hoffe ich.

Wenn ich dann ein paar Minuten für mich habe und andere Menschen beobachte, gerade die Lebewesen, die nichts Besseres zu tun haben, als neidisch zu sein oder dogmatisch zu kritisieren, denke ich immerfort an die Sage: der Rattenfänger von Hameln.

Es gibt immer noch zu viele, die meiner Ansicht nach, überhaupt nichts begriffen haben. Das hat kein bisschen mit dem Alter zu tun, was ich persönlich bitter finde.

Wenn ihr dem Rattenfänger hinterher lauft, dann kreuzen sich unsere Wege bestimmt einmal, aber dann denaturieren sie sich abermals. Weil ich nur mir selbst nachlaufe.Meinen Zielen und den dazugehörigen Motiven.

Diese verändern sich sicher auch, das Leben ist nie zu hundert Prozent planbar, aber ich komme bisher immer wieder auf meine Marschrichtung zurück und das wünsche ich jedem Menschen, dass man dies schafft und erkennt.

Ihr Lieben fühlt euch alle gedrückt und lest die Zeilen gerne, um für euch etwas rauszuziehen, was ihr als sinnvoll erachtet oder auch nicht, aber versucht ihn nicht zu bewerten.

Gruß Melanie