Bei der Macht von Grayskull – wir haben die Zauberkraft

knight wearing armor and holding two-handed sword

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Wisst ihr, manchmal wenn man Momente der Einkehr und der eigenen Besinnung hat, dann denkt man über die Welt nach. In den letzten Monaten besonders intensiv bei all den aktuellen Vorkommnissen.

Man erinnert sich an seine Jugend, all die Buchläden, in denen man so gern gestöbert hat. Inzwischen gar nicht mehr vorhanden, jedenfalls nicht bei uns in Mittelhessen.

Alles verändert sich. Heutzutage läuft alles online und über die sozialen Netzwerke. Noch sind wir nicht zu alt um uns damit auseinanderzusetzen, trotzdem ist es anders, als es vorher war. Der ständige Wandel, an den man sich anpassen muss, wenn man überhaupt irgendwas erreichen will. Diesen Schritt sind wir gegangen. Ob dem Verlag das behagt ist eine ganz andere Frage. Eigentlich irrelevant, weil wir die produzierten Bücher ja auch verkaufen wollen, denn nur so habe ich die Möglichkeit vielen anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, einen Blick auf die Öffentlichkeit zu werfen.

Verbiegen musste der Verlag sich bisher nur wenig, das liegt an der Gründerin. Ein echtes Miststück vor dem Herren, was immer nur das machen will, was ihr entspricht. Oder auch ein Mensch, welcher sich den allgemeinen Konventionen wiedersetzt. Das kann man sehen wie man will. Der Fokus der eigenen Betrachtungswerte entsteht ja immer aus eigenen Erfahrungswerten.

In diesen Tagen wird fleißig rezensiert, optimiert und eruiert. Dabei muss man als Gründer immer die verschiedenen Charaktere im Auge haben, jeder ist einfach anders.

Wir müssen nicht hunderttausend Bücher verkaufen, aber wir wollen das. Auch aus monetären Gründen, weil nicht jeder Mensch gleichgestellt ist. Die Wege des Lebens sind sehr unterschiedlich. Einige haben Glück während andere Menschen es immer und immer wieder versuchen und trotzdem keinen Blumentopf gewinnen. Womit hat das eigentlich zu tun?

Ganz viel mit den persönlichen Umständen, den Fähigkeiten und auch der Einstellung. Der Verlag predigt immer an sich zu glauben, damit man sein Ziel erreicht. Stark und unablässig. Nun gibt es ganz viele Menschen, die ähnlich denken, vielleicht sogar bessere Aktivitäten haben und trotzdem scheitern. Woran liegt das?

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Nur, dass das Wort »scheitern« in meinen eigenen Denken eine untergeordnete Rolle spielt. Ich mache und realisiere einfach. Und oft denke ich gar nicht genau drüber nach. Vielleicht ist das der Schlüssel?

Wie dem auch sei, für den aktuellen Moment sind wir einfach glücklich und freuen uns auf einen guten Beginn.

Einen tollen Start in die Woche für euch.

Wünschen Verlag und Autoren

Nun richtet sich der Fokus auf unsere Autoren

Irgendwie ist es wie eine kleine Befreiung die Bücher nun in Produktion zu haben. Der Fokus soll sich nun »ganz« auf die Autoren und deren Werke richten. Ich nehme mich bewusst raus. Im Gegensatz zu einigen meiner Mitstreiter stehe ich nämlich gar nicht gerne in der Öffentlichkeit.

Privat lebe ich ja auch eher zurückgezogen auf dem Land. Meine Marketingaktivitäten konzentrieren sich jetzt ausschließlich auf die Publikationen und die Autoren. Wir haben eine breite Sichtbarkeit und damit werde ich jetzt arbeiten.

Jedes einzelne Werk liegt mir sehr am Herzen. Überall steckt viel Herzblut drin. Jedes Buch hat es verdient gelesen zu werden. Das wünsche ich meinen Kollegen. Mein eigenes Buch werde ich zwar auch vorstellen, aber nicht extra promoten. Wer danach sucht, wird es auch finden.

Ich möchte mich herzlich für die lieben Nachrichten der letzten Tage bedanken. Das macht uns allen Mut, denn natürlich sind wir alle schrecklich aufgeregt. Das drückt sich in unterschiedlicher Form aus. Mir selbst fällt erst mal ein Stein vom Herzen, dass ich die versprochenen Produktionstermine einhalten konnte. Das war ein richtiger Kraftakt.

Habt alle eine gute Zeit mit den Autoren des Waldhardt-Verlages und lest gerne in die Bücher rein und unterstützt die Kollegen auf ihrem Weg.

Herzliche Grüße

Melanie

Turbulente Monate, Schweißausbrüche und Nervenweh

Die letzten Wochen hießen nun Endspurt für die Autoren und mich. Würde ich es schaffen alle Werke rechtzeitig produzieren zu können oder würden wir zur Buchmesse mit leeren Händen vor versammelter Mannschaft stehen?

Es ist alles glatt gegangen. Die Titel sind größtenteils vorbestellbar. Bis zum Ende der Woche wird das bei allen Werken so sein. Insgesamt gehen wir mit 10 gedruckten Büchern an den Start. Die wundersame Spirale des Glücks wird es auch als Hardcover geben, weil wir hier auf Wunsch der Autorin kein eBook produziert haben.

Alle anderen Titel erscheinen zum 01.10.2015 als Softcover und als eBook. Zum 01.12.2015 folgt dann noch eine Auswahl als einiger Titel als Hardcover.

CoverHomerOlbrichFrontTitel_Glueck_HW_PaperBackCover Alden Chronik 1_Die silberne FederHaarscharf_mit_Außenwelle_eBook_300dpiISBN13[_cover, u1, U1] (3)GötterbannKillerfroschDie Bevölkerung_CoverAbstinencia CoverDraug Cover

Dieses Jahr hat mich unendlich viele Nerven gekostet. Eine Verlagsgründung ist noch viel schwieriger als ich es mir vorgestellt habe. Letztendlich geht die Anspannung jetzt aber zurück. Auf der Buchmesse wird sie dann noch mal einen kleinen oder auch großen Höhepunkt erreichen. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich mich Jungverlegerin nennen darf. 🙂

Wenn man sich seinen Lebenstraum verwirklicht, dann ist das etwas ganz besonders. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Wildfremde Menschen sind inzwischen zu Bekannten oder auch Freunden geworden. Ohne die tatkräftige Hilfe der Dienstleiser wäre das nicht möglich gewesen. Meinen herzlichen Dank an dieser Stelle.

Die Lektorate haben die Autoren gut verarbeiten können. Es waren nervenaufreibende Monate. Ich hätte es mir leichter vorgestellt. Aber es kommt ja immer anders, als man denkt.

Aktuell kümmere ich mich noch um verschiedene Werbeartikel für die Buchmesse. Wir alle können ein paar Tage durchatmen. Dann geht es in noch schnellerem Tempo weiter. Aber wir sind gut vorbereitet und halten zusammen.

Einige haben mir das gar nicht zugetraut, und bis zuletzt kritisiert, warum die Titel noch nicht im VLB hinterlegt sind. Ich wollte hier bis zum Ende warten, hab mir erst mal Probedrucke machen lassen, um zu prüfen, dass alles stimmig ist. Polarisierend wird es wohl immer bleiben, wenn man einen Verlag gründet, egal wie authentisch man ist. Das habe ich inzwischen gelernt, deshalb rechtfertige ich mich auch nicht mehr, sondern ziehe einfach mein Ding durch.

Allen, die uns in dieser Zeit so tatkräftig geholfen haben, möchte ich von ganzem Herzen danken. Ihr habt dazu beigetragen, dass man unsere Autoren nun lesen kann. Das sich kleine und große Träume erfüllen dürfen. Das ist für mich etwas besonderes. Darüber freue ich mich sehr.

Herzliche Grüße

Melanie

Brücken bauen mit Melanie

mystische Morgenstimmung

Trotz der negativen Auswirkungen in den sozialen Netzwerken kann man auch etwas Positives bewirken. Wiedereinmal möchte ich das nun mit euch tun. Und ich weiß schon, dass es Unzähligen gut tut, weil Menschen unabhängig davon wie verschieden sie auch sein mögen viele Parallelen aufweisen.

Vor dir ist eine Brücke und darunter ein Fluss, den du nun überqueren kannst. Während du darüber läufst auf deiner Reise, musst du aufpassen, dass du dich nicht selbst verlierst. Schau ganz gerade vor dich und gehe dem nach, was du siehst. Was sich vor dir widerspiegelt ist ein Teil von dir. Dieser Teil liegt in der Zukunft. Mit jedem Schritt, den du nun auf deiner persönlichen Brücke machst, kommst du dem Teil von dir näher der vor dir liegt.

Besinne dich auf deine ureignen Wünsche. Ziele und Träume sind auch immer mit Hemmnissen verbunden. Manchmal sind diese Hemmnisse so groß, dass kluge Sprüche und Ratschläge nichts nutzen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Aber solange du lebst bist du ja auf der Brücke und noch lange nicht abgestürzt. Ich stehe momentan aufrecht. Aber ich habe auch schon auf der Brücke gesessen und auf ihr gelegen hab ich auch schon. Als mir kalt wurde am Boden bin ich dann wieder aufgestanden. Erst habe ich mich nur im Kreis gedreht und die Orientierung verloren. Irgendwann hab ich dann gesehen, wo es weitergeht.

Wie unterschiedlich wir auch immer sein mögen, alle haben wir eine Brücke die uns durchs Leben begleitet und auf der wir laufen, innehalten oder auch stagnieren. Aber solange diese Brücke uns trägt, kann nichts mehr passieren, denn der Weg ist immer vorwärts gerichtet, wenn wir dazu in der Lage sind, genau hinzuschauen.

Diese Brücke müssen wir alleine gehen und am Ende kann uns auch niemand folgen, weil Brücken eine ganz individuelle Sache sind. Es bringt auch nichts vorübergehend im Schatten anderer Brücken zu laufen, denn das ist dann nicht dein Weg. Was noch weniger bringt, ist es die Brücken von anderen Menschen zu neiden, es wird schon einen bestimmten Grund haben, warum wir eine eigene Brücke haben.

Ich halte auf meiner Brücke gerade Aussicht. Zweifel habe ich größtenteils in den Fluss geworfen, der sich unter der Brücke befindet. Manchmal versucht er mich trotzdem wieder zu greifen, aber dann steige ich auf der Brücke einfach ein Stück hinauf, dann kriegt er mich nicht.

In diesem Sinne grüße ich heute euch und eure Brücken ganz herzlich. Ich winke von meiner Brücke ganz herzlich zu euch rüber. Denn unabhängig davon, dass jeder seine eigene Brücke hat. Wege kreuzen sich ja trotzdem im Leben und das ist auch gut so. Eure Melanie

Im August geht es weiter! Bis dahin eine kleine Geschichte aus meinem Leben

Allen, die aktuell unter dem inneren Schweinehund leiden, möchte ich eine Geschichte erzählen.
Vor einigen Wochen war ich in Frankfurt in einem Biergarten. Es war unglaublich warm und ich beobachtete die Leute. Es war amüsant und auch ernst. Ich hatte ein interessantes Gespräch und einen tollen Menschen an meiner Seite.
Ich erinnerte mich an die Zeit, wo ich noch in Frankfurt gelebt hatte. Irgendwann drückte mich die Blase und ich ging rein, um mich zu entleeren.
Als ich die Treppen hinab schritt, hörte ich eine weibliche Stimme, die aus vollem Herzen sang. Sofort hatte ich ein Lächeln auf den Lippen. Unten angekommen stand ich vor einer Afrikanerin, die hier wohl für den Toilettendienst zuständig war. Sie begrüßte mich immer noch singend und öffnete mir alle Türen, welche vor mir lagen. Schließlich hatte ich mein Ziel erreicht!
Entspannt wusch ich mir meine Hände und kramte in der Tasche. Die Frau war noch immer am Singen. Ich legte ihr mehrere Euros aufs Tablett. Ihre weißen Zähne strahlten mich an. Sie stellte das Tablett ab und nahm mich in die Arme. Ich erwiderte das. Wir sind Schwestern, sagte sie. Und ich bejahte. Ja, wir sind Schwestern. Als ich die Treppen hinaufging, winkte sie mir nach. Ich war beseelt von diesem Moment. Er hat wieder ein Stück in mir optimiert.
Ich habe mal wieder gesehen, dass »Glück« nur von der inneren Einstellung abhängt. Wenn diese stimmt, dann läuft es. Egal, in welcher Situation wir uns befinden. Also nicht vergessen, du bist, was du denkst! Denk dich dahin, wo du sein magst. Und alles um dich herum wird sich dementsprechend materialisieren und wahr werden. Fühl dich nun gedrückt von mir. Alles wird gut.

Lachende Kinder spielen gemeinsam im Sommer in der Natur

Lachende Kinder spielen gemeinsam im Sommer in der Natur

Umstellung des Weblog – Übersichtlichkeit

book with pages like birds (Uma painting)

Nun sind wir mit den Produktionsprozessen schon so weit, dass ich »endlich« die Produktseiten gestalten kann. Hier gibt es dann neben dem jeweiligen Cover die voraussichtlichen Preise und die Klappentexte der Werke. Dies mache ich am Wochenende für euch fertig.
Eine liebe Kollegin hat mich darauf aufmerksam gemacht. Was man nicht im Kopf hat, hat man manchmal in den Beinen. 🙂
Jetzt war ich so damit beschäftigt die ganzen Texte zu schreiben, dass ich die Produktseiten doch glatt vergessen habe.
Habt alle ein schönes Wochenende.

Neuerungen und Preise fürs eBook

© olly - Fotolia.com

© olly – Fotolia.com

Einen wunderschönen Start in den sonnigen Montag. Diese Woche kümmere ich mich um die Presse- und Aktionsfächer für unsere Autoren.

Außerdem gibt es noch ein paar Überraschungen für euch. Einige Werke erscheinen nicht nur als Paperback, sondern auch als Hardcover. Weitere Bücher befinden sich nun beim Setzer.

Und noch eine Neuerung. Da ich ja aus dem Marketing komme, habe ich mich mit meinen Künstlern besprochen. Wir sind eine gemischte Truppe und hierzu gehören auch Autoren, die noch keinen hohen Verbreitungsgrad hatten – der Leser muss sie also erstmal kennenlernen, um sich von der Qualität zu überzeugen.

Deshalb gibt es zum Start der Publikationen alle eBooks im ersten Jahr für € 2,99 unabhängig von der Seitenzahl. Bei uns zwischen 200-550 Buchseiten. Jeder Autor hat so eine echte Chance auf Zugang zu den Lesern und Sichtbarkeit.

Appell! Es reicht!

Wie alles im Leben sind die Geschmäcker wie immer verschieden. Wir sind in der Welt der sozialen Netzwerke angekommen. Das Internet nimmt gerade für selbstständige Menschen auch im beruflichen Umfeld einen hohen Stellenwert ein.
Auch ich als Verlegerin muss mich in den Weiten des WWW tummeln, damit meine Autoren die notwendige Sichtbarkeit erreichen. Ich versuche, dies nachhaltig und authentisch zu gewährleisten.
Die Geschmäcker sind verschieden. Man kann es nicht jedem recht machen. Das ist und war auch nie mein Ziel. 🙂
Als Mensch im Internet muss man kerngesund sein, gerade wenn man sukzessive immer mehr in die Öffentlichkeit geht. Im Hintergrund erhalte ich fast täglich Beschimpfungen, kluge Ratschläge, Worte unter der Gürtellinie.
Einige haben nicht verstanden, dass es »mein« Verlag ist. Ich mache damit, was ich will. Ich richte die Konzepte so aus, wie ich sie haben will. Heutzutage muss ich gar nichts mehr, ich mache nur das, was mir Freude bereitet. Ich hoffe natürlich viele Menschen mitnehmen zu können, aber nicht um jeden Preis.
Wem die Seiten nicht gefallen, der melde sich einfach ab und orientiere sich um. Es ist freiwillig, genau wie auch meine Beiträge. 🙂
Ich muss mich nicht als »Negerschlampe«, Ausländerin oder Sonstiges beschimpfen lassen. In Zukunft werde ich direkt Strafanzeige stellen. Wem es nicht passt, der geht einfach. Dumme Kommentare werden von mir blockiert. Ich habe wichtigere Dinge zu tun, als mich mit solchen menschlichen Unzulänglichkeiten auseinanderzusetzen.
Allen konstruktiven Lesern und Kritikern möchte ich an dieser Stelle danken. Jeder ehrlich gemeinte Hinweis ist für uns nützlich und ich schaue mir dies auch sehr gerne an.
Jetzt geht es mir schon viel besser, ich musste das jetzt loswerden. Ich freue mich über Menschen, die das Herz noch am richtigen Fleck haben. Wer vom Leben gefetzt wurde, flicke sich doch bitte wieder selbst zusammen. Das Bündel muss jeder Mensch für sich selbst tragen.
Danke fürs Lesen.
Eure Melanie

BWL und echte Zahlen – Teil II

Mein Steuerberater und ich hatten haben uns die letzten Tage zusammengesetzt und einen betriebswirtschaftlichen Strukturplan für den Verlag erstellt. Steuerberater hatte sich hier von Kollegen Hinweise für andere Verlage mit wenigen Publikationen geben lassen. Diese sind zwischen 3-8 Jahren am Markt.
Das ist für mich ein Anhaltspunkt. Da viele Verleger alles selber machen, ist es für mich hier mit der Vergleichbarkeit schwierig gewesen. Wir erreichen eine hohe Sichtbarkeit. Diese kaufe ich aber auch teuer ein. Ohne jene Aufwendungen würde man uns aktuell um 80% weniger wahrnehmen.

Ich gehe jetzt mal von einem günstigsten und von einem  teuren Titel aus (Geliebter Dschinn 79 Seiten) ist aktuell günstigstes Werk.

Cover 150,-
Lektorat 175,-
Korrektorat 175,-
Konvertierung 100,-
Preisgeld 500,-
Marketing bisher Facebook Sponsering 400,-
Xtme 100,-
Twitter 100,-
-4% KSK für Cover und Lektorat/Korrektorat
Autorenhonorar 30% vom Verlagserlös
Kostet als Ebook 1,99 Euro.

Verlagserlös Durchschnitt ca. 1.09 Euro pro verkauftes Exemplar. Bisher ungefähr 500 Downloads.
= 545,- abzüglich 30% vom Nettoerlös= 163,- Euro Autorenhonorar
Für den Verlag bleiben so = 366,72,- Euro vor Steuern.

Homer (500 Seiten)
Lektorat 2000,-
Korrektorat 1000,-
Buchsatz 350,-
Cover 150,-???
Konvertierung 100,-
Marketing für den Autoren bisher anteilig 800,-
Buchmesse anteilsmäßig 500,-
Übernachtung/Anreise Buchmesse/Essen 200,- (Autor wohnt in der Nähe) sonst 400,- Euro.
Marketing nach Veröffentlichung ca. 1500,-
Autorenhonorar für Print = 10% vom Nettoverkaufspreis
Ebook = 25% vom Nettoverkaufspreis
Verkaufspreise:
Ebook = 4,99,-
Aufgerundet erhält der Autor so 1,25 Euro pro verkauftes Ebook.
Der Verlag ca. 1.00 Euro
Print:
14,99,- Euro
Autor = 1,49
Verlag = 0,70

Sicher habe ich etwa vergessen, aber da ich das machen lasse, darf ich davon ausgehen, dass es am Ende zu 100% stimmt. Mein Berater und ich arbeiten ja auch bei Medical Placement zusammen. Ihr seht schon, ganz so günstig ist eine Verlagsgründung gar nicht. Wir haben ja insgesamt aktuell 11 Werke in Produktion.

Das finanziere ich durch Rücklagen. Es geht hier gegenwärtig um das erste Produktionsjahr.

Wenn ich Bücher selbst über den Verlag verkaufen würde (Online-Shop), würde sich hier ein anderes Ergebnis abzeichnen. Noch nicht inbegriffen ist die Auflage von 500 Printwerken, die Versandkosten etc. Aber das Grobraster gibt einen realistischen Überblick.

Die Zahlen bei Medical Placement sind ganz anders. Hier habe ich einen Deckungsbeitrag von 70%. Nur dadurch kann ich den Verlag überhaupt machen.

Es ist ein gewagtes Projekt, weil es aktuell nur Geld verschlingt. Aber trotzdem würde ich es wieder machen.

Wenn ein Verleger selbst Lektor ist, dann spart er einen großen Teil der Kosten. Aber wenn man sich auf das Lektorat versteht, dann muss man nicht unbedingt Ahnung von Marketing haben und umgekehrt.

Nach dem Werk ist vor dem Werk, also werde ich mich die nächsten Monate intensiv um die Vermarktung der Werke kümmern. Wenn ich die Produktionskosten des ersten Jahres zurückbekomme, dann ist das ein guter Erfolg. Wenn sich die Bücher nicht verkaufen und ich auf den Kosten sitzen bleibe, dann habe ich noch Plan B-C-D usw.

Es sind Chancen, die ich in diesem und im nächsten Jahr geben kann. Das hätte ich selbst gerne gehabt. Irgendjemand muss ja mal den Anfang machen. Ich bin froh im Kreis der Verleger angekommen zu sein. Das treibt mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht. Berufungen sind einfach hart. Ansonsten hätte ich das Geld in Kosmetik, Shopping oder Autos investiert. Jetzt eben in Menschen, denen ich ihre Lebensträume erfüllen kann. Das hat mehr Nachhaltigkeit.
Ich glaube an all unsere Werke. Ich glaube an meine Autoren und ich freue mich darüber, dass ich täglich lächelnde Menschen um mich herum habe. Und vor allem, dass ich halten kann, was ich verspreche. Ich labbere nicht einfach in der Gegend herum, sondern ich handle. Eine Genugtuung in der heutigen Zeit.

Und wenn ich mir das irgendwann nicht mehr leisten kann, dann ist es eben so. In meinem Gehirn ist der Punkt scheitern nicht vorhanden, ich reglementiere mich ja nicht selbst. Was weiß ich, wie viele Leben ich noch habe. Jetzt habe ich erst mal dieses und ich mache es mir so, wie es mir gefällt.

Herzliche Grüße

Melanie

P.S

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten. Ich investiere lieber in meine Autoren, anstatt jeden Beitrag korrigieren zu lassen. Ich bemühe mich, das seht ihr hoffentlich. 🙂

BWL und echte Zahlen!

Liebe Freunde, Kolleginnen und Kollegen,
um einen weiteren echten Einstieg innerhalb der Verlagsgründung geben zu können, stelle ich euch heute oder morgen mal Zahlenmaterial zur Verfügung. Damit man sehen kann, was ich wofür investieren muss. Das ist ein Ansatzpunkt, für alle die selbst den Gedanken haben einen Verlag zu gründen. Aber auch für alle Autoren relevant.
Deshalb überlege ich mir auch tausendmal, mit wem ich zusammenarbeiten möchte und mit wem nicht. Hinter allem steckt also wie immer einen Sinn und eine bestimmte Logik. Ich formatiere die Aufstellung noch mal für euch, damit es schön und transparent wird. Bis später.
Einen wunderschönen Pfingstmontag.
Eure Melanie