2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 11.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 4 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Adventslichter

Hallo ihr Lieben!

Ein paar Tage war es ruhig auf dem Blog. Dies hatte damit zu tun, dass ich im Zuge dessen beschäftigt war, Manuskripte zu lesen und Autoren auszuwählen. Ich bin fündig geworden unter den vielen Einsendungen. Bedanke mich an dieser Stelle herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Die Autoren stelle ich im Januar ausführlich in Porträts vor. Das will ich nicht um die Weihnachtszeit machen, da es sonst untergehen würde.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich freue mich, wenn ihr uns im nächsten Jahr auch weiterhin gewogen bleibt.

Herzliche Grüße

Eure Melanie Waldhardt

Private Gedanken zum Jahresende

(c) Waldhardt Verlag

(c) Waldhardt Verlag

Guten Morgen ihr Lieben. Was ich in letzter Zeit im Berufsleben als sehr anstrengend empfinde, sind die uninformierten Menschen, die sich an den Dunstkreis informierter Personen, anheften wollen. Das ist nervig.

Seitdem ich mich entschlossen habe, mit meiner Agentur in die Öffentlichkeit zu gehen, hat es angefangen. Es melden sich andere Headhunter, die mit mir zusammenarbeiten wollen, weil sie es selbst nicht gebacken bekommen. Fast täglich bekommt man Mails oder wird angerufen.

Genauso ist es jetzt mit dem Verlag. Es melden sich ehemalige Klassenkameraden, die nichts Besseres zu tun hatten, als mich in der Schule zu mobben. Plötzlich fühlt sich jeder berufen selbständig zu sein. In die Öffentlichkeit aufzubrechen oder Bücher zu schreiben. Die Motivation und der Sinn dahinter gehen verloren.

Dann gibt es »Fürsprecher«, die von allem überzeugt sind, was man macht. Die wollen viel Aufmerksamkeit von einem haben. Hat man keine Zeit, werden sie garstig und fühlen sich vor den Kopf gestoßen.

Dann gibt es Kritiker, die jede Aktion mit Argusaugen beobachten und nur darauf lauern, dass man einen Fehler macht, damit sie ihren Senf dazugeben können. Weil sie durch eigenes Unvermögen mitnichten erfolgreich werden, wofür man selbst überhaupt nichts kann.

Dazu benötigt man ein dickes Fell. Gerade dann, wenn man kreative Anteile in seiner Arbeit vereint. Heutzutage gönnen die Meisten einem nicht einmal das schwarze unter den Fingernägeln.

Es ist ein ewiges Hauen und Stechen. Jene Entwicklung beobachte ich in diesem Jahr besonders intensiv. Es war der Hauptgrund, weshalb ich aus dem Dasein als Angestellte ausgetreten bin. Ich hatte keine Lust mehr drauf.

Ich bewundere die Menschen, die jeden Tag zur Arbeit gehen und ihren Chef oder ihre Chefin erfreuen und so viel Lebenszeit investieren.

Ich habe das auch gemacht, viele jahrelang. Was ich bekam, war ein Arschtritt. Ich erinnere mich an eine Mitarbeiterin, die hatte nichts mehr zu (fr)essen daheim. Die konnte ihren Strom nicht bezahlen. Alles habe ich für sie geregelt: Mit den Stadtwerken gesprochen, Vorschuss gegeben, Essen gekauft und noch Geld geschenkt.

Am Ende meines Arbeitsverhältnisses hatte sie das vergessen. Wollte sogar vor Gericht gegen mich aussagen, weil ich meinen Dienstwagen zu »oft« privat genutzt hatte. Ich gewann dieses Verfahren, wie schon einige davor.

Schlimm genug, dass man heutzutage nicht einfach kündigen kann. Hier wird dann noch nachgetreten, weil die Menschen es nicht kapieren, wenn man sich für einen anderen Weg entscheidet.

Nie wieder mache ich das. Dies habe ich mir geschworen. Und jetzt in der Welt der Selbständigen ist es genauso. Ich verfüge mittlerweile über viel Erfahrung. Deshalb ist es auch so schwer, wirklich authentisch zu sein. Jedenfalls über einen längeren Zeitraum. Es gibt auch hier Regeln. Niemals die eigene Schwäche zeigen, immer nur »positiv« und alles läuft super.

Es schaut danach aus, dass ich in den nächsten Jahren nun noch arrivierter werde, als ich das aktuell bin. Mit erfolgreich mein ich nicht nur monetäre Aspekte, sondern eher die Größe von der Agentur oder dem Verlag.

Natürlich hab ich selbst auch Neidgefühle, wenn jemand siegreicher ist als ich. Manchmal lasse ich sie zu, teilweise versuche ich, das zu unterdrücken und mich daran zu orientieren. Nicht immer gelingt es mir. Letztendlich sind wir alle »nur« Menschen auf dieser Erde.Ein kleines Rädchen, was sich unterschiedlich lange dreht.

Dass ich persönlich monetär eingestellt bin, hat damit zu tun, dass man es ohne Geld noch schwerer hat. Es ist fast unmöglich sich so zu entfalten, wie man will, wenn man keine Kohle hat. Da nützt es mir auch nichts, wenn ich täglich meditiere oder mich selbst erde. Geld regiert die Welt. Dieses Konstrukt habe nicht ich geschaffen, es war schon vor mir da.

Also befindet man sich immer in einem Hamsterrad, egal ob man angestellt ist, oder selbständig. Die Motive sind auch ähnlich. Der Vorteil des Unternehmertums liegt darin, dass ich, wenn ich es gut mache, mehr Freiheiten habe.

Wenn ich »nur« spare, dann bleibt alles auf einem gleichbleibenden Niveau. Wenn ich investiere, habe ich die Chance mich zu erweitern und den Verdienst zu steigern. Warum? Um mehr Zeit für mich zu haben und immer mehr so zu werden, wie ich sein will.

Ich verstehe durch meine Erfahrungen, weshalb so viele Leute inzwischen arrogant und unnahbar sind, jedenfalls dem Anschein nach. Das ist für mich nur ein Schutzreflex, der nix über den wahren Charakter dahinter zeigt. Man möchte mitnichten ständig verletzt werden. Deshalb grenzt man sich ab.

Ich glaube, dass dies nicht an den Menschen liegt, sondern an der Gesellschaft und an dem, was aus uns allen gemacht wird. Roboter, die in eine fremdbestimmte Richtung laufen. Sich dann zu spüren, oder etwas von sich selbst zu behalten ist sehr schwer. Schließlich vergisst man, wer man ist.

Deshalb hinterfrage ich mich immer wieder. Das hat nichts mit Unsicherheit zu tun. Ich trete in einen inneren Dialog mit mir.

Ich bin zufrieden mit meinem Leben. Es war ein harter Wettkampf es so hinzubekommen, wie es jetzt ist. Und es bleibt ein stetiger Kampf. Aber der kommt nicht von extern, sondern hat hauptsächlich mit dem jeweiligen Menschen selbst zu tun.

Es ist unabdingbar zu wissen, was man will. Ich habe dafür fast dreißig Jahre gebraucht. Und es ist noch lange nicht vorbei, hoffe ich.

Wenn ich dann ein paar Minuten für mich habe und andere Menschen beobachte, gerade die Lebewesen, die nichts Besseres zu tun haben, als neidisch zu sein oder dogmatisch zu kritisieren, denke ich immerfort an die Sage: der Rattenfänger von Hameln.

Es gibt immer noch zu viele, die meiner Ansicht nach, überhaupt nichts begriffen haben. Das hat kein bisschen mit dem Alter zu tun, was ich persönlich bitter finde.

Wenn ihr dem Rattenfänger hinterher lauft, dann kreuzen sich unsere Wege bestimmt einmal, aber dann denaturieren sie sich abermals. Weil ich nur mir selbst nachlaufe.Meinen Zielen und den dazugehörigen Motiven.

Diese verändern sich sicher auch, das Leben ist nie zu hundert Prozent planbar, aber ich komme bisher immer wieder auf meine Marschrichtung zurück und das wünsche ich jedem Menschen, dass man dies schafft und erkennt.

Ihr Lieben fühlt euch alle gedrückt und lest die Zeilen gerne, um für euch etwas rauszuziehen, was ihr als sinnvoll erachtet oder auch nicht, aber versucht ihn nicht zu bewerten.

Gruß Melanie

Lektorat „Die Bevölkerung“ von Kitten McIntyre“

Heute bekam ich Post von meiner Lektorin. Erstmal hat mich der Schlag getroffen. Nein, das hat er nicht, sonst würde ich jetzt mit Sicherheit nicht am PC sitzen und schreiben. Die Frau ist wirklich kompetent. Zuerst war ich erschrocken über die ganzen Anmerkungen. Es fehlt ja noch die komplette zweite Hälfte. Da wird mir noch einiges blühen. Aber egal, ich will ja Qualität und Logik. Die Leser werden es mir danken. Und ich bin einfach glücklich, dass ich so eine tolle Lektorin gefunden habe. Sie findet all meine Schwächen und das sind wirklich nicht wenige.

Hier mal ein Auszug für euch:

(C) Waldhardt Verlag

(C) Waldhardt Verlag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am meisten habe ich mich über Kapitel 14 gefreut, das hat ihr gefallen. 🙂
Ansonsten werde ich mein Wochenende damit verbringen, zu überarbeiten. Anbei mal eine Kostprobe für euch. Ich stelle hierzu in der nächsten Woche nochmal einen kompletten Bericht für euch ein.
Allen ein schönes Wochenende

Einmal Träume zurück – danke! Waldhardt Verlag

© Stauke - Fotolia.com

© Stauke – Fotolia.com

Es war einmal ein alter Mann, der saß den ganzen Tag auf einem antiken Schemel und schrieb seine Gedanken auf. Er liebte es, Geschichten zu erzählen. Die Kinder aus dem Dorf kamen zahlreich, um ihm zu lauschen, wenn er von geheimnisvollen Abenteuern erzählte.

Die Jungs liebten die Episoden von wilden Piraten und die Mädchen freuten sich über die Erzählungen von kleinen Prinzessinnen. Die Väter hatten ein Feuer inmitten des Dorfplatzes gemacht. Die Mütter brachten Speisen und Getränke mit. Das halbe Dorf versammelte sich. Alle waren fröhlich, wenn der alte Fridolin seine Geschichten zum Besten gab.

Während er beschrieb, gestikulierte er ungehemmt mit den Händen umher. Die Kinder saßen gespannt am Lagerfeuer, immer wenn er etwas erzählte, war Fridolin glücklich.

Er hatte schon viel erlebt mit seinen achtzig Lenzen. Er hatte einen weitläufigen Teil der Welt gesehen. Die Geschichten waren nicht gänzlich wahr, aber unterhaltsam.

Die Jahre zogen ins Land. Fridolin schrieb fortwährend, aber es kamen weniger Kinder zu seinen Lesungen. Das störte ihn nicht. Hauptsache jemand hörte ihm zu. Mittlerweile hatte er kleine Heftchen mit Geschichten angelegt. Immer wenn ein Fratz Geburtstag hatte, verschenkte er eines. Fridolins Erzählungen hallen noch heute durch die Köpfe von vielen Menschen. Er hatte ein befriedigendes Leben, weil er etwas von sich geben – und somit hinterlassen konnte.

Es muss im Winter 2014 gewesen sein, als »Kevin« wieder einen Null-Bock-Tag erwischt hatte. Gelangweilt spielte er am Handy und sah auf die Mattscheibe. Im Fernsehen lief eine Diskussion über Verkaufsränge im eBook Bereich. Kevin konnte damit wenig anfangen, aber ihn belustigte, wie eine Autorin wild gestikulierend immer wieder lautstark rief:«Ich bin gerne eine Hybride, ich liebe meine Unabhängigkeit. Aber meinen Verlag möchte ich auch nicht missen.«
Ein anderer Mann mischte sich ein: »Ich liebe es selbst zu publizieren, wer braucht den heute noch einen Verlag, das sind doch sowieso alles nur Abzocker.«
Seine Ausführungen wurden von tosendem Applaus aus dem Publikum begleitet. Allen voran die Pressesprecherin eines großen Versandunternehmens, die extra aufgestanden war, um dem Redner Anerkennung zu signalisieren.
Kevin fand das so lustig, dass er seine Freunde informierte. Mit ein paar Tastenklicks hatte er alle erreicht. Der blaue Haken signalisierte ihm, dass er wahrgenommen wurde.

Das Gespräch ging munter weiter. Im Publikum saßen Autoren, die sich T-Shirts passend zum Buchcover angezogen hatten. Einige trugen Perücken, die waren mit Sicherheit aus dem Fantasy-Bereich, schmunzelte Kevin.
Die Talkmasterin hatte sichtlich Schwierigkeiten die Meute unter Kontrolle zu bekommen. Verzweifelt suchte sie den Blick der Pressesprecherin des Versandhändlers. Diese klatschte genau zweimal in die Hände. Ein Raunen ging durch die Menge, dann war es mucksmäuschenstill.

»Denken Sie an Ihre Sichtbarkeit und verhalten Sie sich ruhig«, die blonde Pressesprecherin lächelte kurz. Die Diskussion schien im Keim erstickt zu sein.

Die restlichen dreißig Minuten ging es nur noch um Plattitüden, Kevin war genervt. Dabei hatte das Bashing so spannend angefangen.
Er kuschelte sich in die Couch ein und sah nach rechts Richtung Bücherregal. Um was es in der Sendung ging, hatte er schon wieder vergessen. Er stand auf und nahm sich ein Buch heraus. Er wischte mit seinem Pullover den Staub ab und schlug es auf. Die Buchstaben waren bereits verblasst, er konnte trotzdem noch etwas erkennen.

»Fridolin Weinrich – Geschichten aus einer anderen Zeit«

(C) Melanie Waldhardt

Projektpläne Belletristik und Ratgeber – im Waldhardt Verlag

© Trueffelpix - Fotolia.com

© Trueffelpix – Fotolia.com

1. Projektplan Autor Belletristik (Fantasy)

Schon bald ist es aus mit kurzweiligen Titeln. Das hat zum einen mit den gesellschaftlichen Entwicklungen zu tun. Der Mensch will zwar noch immer in andere Welten entfliehen und sich zurückziehen, doch dafür braucht er etwas Nachhaltiges. Nicht nur ein paar Fragmente und Bröckchen. Eine erdachte Welt, wenn er liest.

Er benötigt fortwährend aufgebaute Figuren. Daran orientiere ich mich bei den Einsendungen. Ich will also keinen kurzfristigen Hype mit der Publikation erreichen, sondern langfristige Passion für die Welt, die Protagonisten und ihre Geschichten entwickeln.

Optimalerweise sind das Dilogien oder Trilogien. Zwischen den einzelnen Veröffentlichungsprozessen kann man das Interesse mit Novellen und Aktionen befrieden, wobei die Termine nicht zu weit auseinanderliegen dürfen. Es gibt Lesergruppen, die warten, bis die komplette Geschichte veröffentlicht ist, bevor sie sich einen Band kaufen. Hierauf muss ich achten.

Ich wende mich an mir bekannte Gruppen von Fantasy-Leserinnen und Lesern. Was gefällt euch gut? Warum? Geheimtipps usw.

Was lese ich privat? Wie hat sich das bei mir entwickelt? Wie werde ich selbst auf Bücher aufmerksam? Wie sind die Autoren auf die Idee zur Geschichte gekommen? Sind sie auf einschlägigen Gruppen aktiv? Sind es logisch denkende Menschen? Man benötigt ein logisches Denkvermögen, um eine breite gut strukturierte Welt zu erschaffen.

Was wurde denn schon alles vorbereitet? Gibt es »nur« ein Manuskript oder ist der Autor schon mit dem zweiten Teil beschäftigt? Nachhaltigkeit ist hier sehr wichtig für mich. Stellt euch vor, ich promote Titel. 1 mit sehr viel Aufwand. Autor liefert mir den 2. Titel nicht ab. Alles umsonst …

Vorbereitung von kleinen zielgerichteten Teilnahmen an Fan-Messen. Welche Merchandising-Artikel lassen sich umsetzen? Wann beginne ich damit? Wie bekomme ich den größtmöglichen Vermarktungseffekt bei geringem Kosteneinsatz um Anfangsrisiken zu minimieren?

Ab wann gibt es ein Hörbuch/Hörspiel – verkaufte Exemplare in Summe=…

Wie unterschiedlich müssen die Bücher sein, damit sich Autor A nicht mit Autor B den Rang abläuft und alle weitgehend zufrieden sind? Autoren sind sensible Menschen, wenn jemand das Gefühl hat, ich mache für Publikation A mehr als für Publikation B, werden zukünftige Werke darunter leiden.

Welche Person steckt hinter dem Buch? Ist die Person mediengängig oder nicht? Ich weiß, ein schreckliches Wort. Andere nutzen das auch, es wird nur nicht gesagt!

Fragen die ich vor dem Autorenvertrag geklärt haben will. Viel Arbeit, aber umso schöner, wenn man gemeinsam auf einer Spur läuft.

2. Projektplan Autor Ratgeber (Lebenshilfe):

Viele von euch hatten mich danach gefragt, wie ich das mache. Vielleicht auch für euch selbst relevant. Endergebnis poste ich dann diese Woche auf dem Blog, mit einem Link zur Facebook-Page.
Es fängt »natürlich« alles mit einer Marktanalyse an. In diesem Feld habe ich gute Kenntnisse und einen breiten Überblick, da ich selbst mal als Coach unterwegs war.

Ich kenne die Top-Experten, schaue mir die einzelnen Veröffentlichungen an und werfe einen Blick auf die Platzierung (immer an das Erscheinungsdatum der Publikation gekoppelt.)
Wo wird gecoacht und gegebenenfalls referiert? Einmal direkt bei Firmen (sehe ich anhand der Referenzen) und einmal als Vortrag bei institutionellen Kunden.

Was finde ich alles über die anderen Autoren? Ich recherchiere nach Meinungen. Bei welchen Verbänden sind sie Mitglied?
Was kostet die Stunde? (Hier greife ich zum Hörer und richte mich nach den Empfehlungen der größten Branchenverbände.)
Ansatzpunkte für das Buch. Wer könnte sich dafür interessieren? Was für vergleichbare Werke sind bereits am Markt erhältlich? Was macht der Verfasser/Verlag richtig? Was könnte ich optimieren? Gibt es überhaupt etwas zu optimieren? (Ja klar gibt es immer.)

Welche Firmenkunden könnte man mit ins Boot holen? Hierzu benötige ich einen fundierten wirtschaftlichen Überblick, den muss ich nicht recherchieren, nur täglich auf einem aktuellen Stand halten.
Wie promotet man das Buch am Besten?

Stichworte: Webinare, Lesungen, Video-Konferenzen usw. Auf welche Erfahrungswerte der Autoren kann ich zurückgreifen? Bestehen bereits Kontakte? Wie werden diese bisher genutzt?
Generierung von eigenen Zielgruppen für die Publikation. Identifikation relevanter Altersgruppen. Rahmenfestlegung der Gruppe.

Wo setzen wir an?
Was kann alles vor der Publikation vorbereitet werden? Vortragsakquise für die Autoren.
Ich benutze mein eigenes Netzwerk, wenn es thematisch passt, um die ersten Auftritte zu realisieren. Die Publizierung ist eine zusätzliche Referenz.
Ein Ratgeber = einer von mehreren Türöffnern für eine dauerhafte öffentliche Präsenz für den Autor.

Der Verlag definiert sich anhand der Qualität der Publikation in der Gesellschaft über das Werk des Schreibers, der Schreiberin und investiert in eine nachhaltige Marktpräsenz.
That’s it!