Manuskripte einreichen, wie mache ich es richtig beim Waldhardt Verlag?

© Melpomene - Fotolia.com

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Aktuell bin ich ja mitten in der Sichtung der Manuskripte der letzten Wochen. Hierbei fällt mir einiges auf. Deshalb an dieser Stelle noch ein paar Tipps für den Bereich Belletristik:

 

Eingereicht wird: Exposé, kurzer Werdegang, Schreiberfahrung (bereits veröffentlichte Titel) und eine Leseprobe.

• Ich würde meine Leseprobe vor der Einreichung nochmal gegenlesen lassen.
• Wenn das Werk noch nicht ganz fertig ist, einen Stichtag angeben, wann mit der kompletten Ablieferung zu rechnen wäre.

Mir persönlich bringt es nichts, wenn das mir angebotene Manuskript bei 10 anderen Verlagen eingereicht wurde. Teilweise sogar parallel. Außer man gibt diese Info mit an. Hier muss man keine Namen nennen, aber eine Info wäre hilfreich.

Die sorgfältige Prüfung nimmt regelmäßig Zeit in Anspruch, ich gehe davon aus, dass dies nicht nur bei mir der Fall ist.

Ich verhandle nicht über meine offerierten Angebote. Entweder es passt oder nicht. Das ist wie mit einer Liebesbeziehung, manchmal sind Gefühle da, aber genauso schnell verschwinden sie auch wieder. Deshalb nehme ich mir wirklich Zeit zu prüfen und schlafe auch gerne nochmal ein paar Nächte darüber.

Wie man auf meinen Seiten nachlesen kann, bin ich an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert. Es macht für mich also keinen Sinn, wenn jemand zufällig ein altes Manuskript gefunden hat und dies bei mir einreicht. Man sollte sich mit dem Verlag und mir auseinandersetzen und für sich prüfen, ob das passen könnte. Das ist mir genauso wichtig, wie das Manuskript selbst.

Neben einer gewissen Vernarrtheit in Bücher und in Menschen, nehme ich mich in erster Linie als Geschäftsfrau war. Ich will langfristige Geschäfte generieren. Ich investiere da, wo es für mich Sinn macht. Das Risiko dafür trage ich gerne.

Was soll das alles?

Wenn ich persönlich einen Verlag suchen würde, dann schaue ich mir neben einer Ausschreibung, das geplante oder vorhandene Programm an. Gucke, ob es für mich passt. Auf meinen Seiten und generell im Internet gibt es genug Möglichkeiten sich zu informieren. Oder man schreibt eine kurze Mail und macht sich schlau, falls Unsicherheiten bestehen.

Als »Klein« Verlag werde ich es keineswegs akzeptieren, ein Notnagel für all diejenigen zu sein, die es bei einem großen »Publikumsverlag« nicht geschafft haben. Sondern eine Förderin für loyale und ehrliche Menschen, die sich nachhaltig etablieren wollen.

Alles klar?

Gut, dann freue ich mich auf einen weiterhin spannenden Austausch. Bei den Manuskripten sind einige dabei, die genau das widerspiegeln, was ich mir unter einer guten Zusammenarbeit vorstelle. Es geht also munter weiter.

Herzliche Grüße

Melanie Waldhardt

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