Tag 37 (Zwischenfazit) Waldhardt Verlag

(c) Waldhardt Verlag

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Tag 37 (Zwischenfazit)

Die letzten Tage habe ich neben der Sichtung von Manuskripten, mit dem Schreiben meiner eigenen Titel und einem Krankenhausprojekt verbracht.

Das alles schlaucht mich total. Ich muss das tun, um den Verlag auf ein stabiles Fundament zu bekommen. Die Kosten sind wirklich enorm. Gehen pro Buch in enorme Summen, wenn man es so produzieren und vermarkten will, wie ich mir das überlegt habe.

Das wird jetzt aller Voraussicht nach noch die nächsten 2-3 Jahre so bleiben. Das heißt für mich, dass ich irgendwann an den Punkt kommen werde, wo ich selbst weniger schreiben kann. Was ich schade finde, aber nicht tragisch. Immerhin wollte ich mich ja als „Verlegerin“ etablieren.

Immer wenn ich nicht weiter weiß, stelle ich Fragen an mein Unterbewusstsein. Dies mache ich schon seit einigen Jahren so. Oft bekomme ich dann nach ein paar Tagen eine qualifizierte Antwort, mit der ich etwas anfangen kann. Bisher habe ich leider noch keine Rückmeldung bezüglich der hohen Arbeitsbelastung bekommen…

Das Projekt habe ich nur  bezüglich des Verlages angenommen. Es macht mir nicht soviel Freude, wie meine anderen Aufgaben. Es ist nur aus monetären Gründen. Da muss ich jetzt durch. Das würde ich auch anderen Menschen raten. Aber meine Impulse verleiten mich manchmal dazu, einfach mit dem Projekt aufzuhören.

Ich denke ich werde einen Kompromiss mit mir selbst ausmachen müssen. Mal schauen, wie sich dieser gestaltet. Am Verlag selbst und an meiner Planung möchte ich definitiv keine Abstriche machen. An mein erspartes Geld will ich aber auch nicht ran, jedenfalls nicht signifikant.

Ihr seht schon, es ist ein ewiges Auf- und Ab, aber auch das gehört dazu. Auch das sollt ihr mitbekommen.

Ein Gedanke zu “Tag 37 (Zwischenfazit) Waldhardt Verlag

  1. Ja, das sind die Probleme eines Verlegers. Der Schreibende hat ähnlich, aber andere Probleme: Ich hab die letzten Jahre ca. 2000 Texte solcherart geschrieben wie auf meinem Blog. Jetzt habe ich angefangen zu sichten, die Spreu vom Weizen zu trennen und für Manus zusammenzustellen. Hab schon vier Manus mit je 100 Texten zusammen gestellt: Zwei Folgebände mit Liebeslyrik, ein Band Gothic-Gedichte und einen mit Vampir-Poems. Schreiben macht Spaß, aber was danach kommt ist Arbeit. Und beim Sichten überlegst du ständig: Soll ich das aufnehmen ins Manu oder lieber weglassen? Ich muss mich entscheiden. Wenn ich alle Poems gesichtet habe, also so in 10 Manus die Texte ‚verpackt‘ habe, beginne auch ich mit dem Versenden an Verlage. Der Verlag, der mich nimmt, hat halt den Vorteil, dass bei Erfolg sofort das nächste Buch nachgeschossen werden kann. Meine Gedichte arbeiten oft mit Bildern aus dem Mittelalter oder der Sagenwelt: Ein Homepagebetreiber, der mir einen Award verlieh und mich als „Best Poet Ever“ kürte, nannte die Lyrik auch: Schwarzromantische Liebeslyrik, die tiefer geht“. Ich wünsch dir bei deiner Arbeit die richtigen Entscheidungen. Auf die eigene Intuition zu hören ist nicht verkehrt, weil das Unterbewusstsein immer noch Argumente mit einbezieht, die dem Bewusstsein entgangen sind. Schönen Sonntag, schöne Frau wünscht Sven 🙂

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