Co-Autorin oder Co-Autor für einen Fantasy-Roman gesucht :-)

© Waldhardt Verlag

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Es geht um das mehrbändige Projekt „Saga von Meterna“. Mein Co-Autor ist leider in diesem Jahr verstorben, sodass das Projekt im Moment brach liegt. Ich möchte den ersten Teil gerne bis zum Ende 2015 auf dem Markt platziert haben und suche hierfür einen engagierten Mitstreiter der über Erfahrungen im Fantasy-Bereich verfügt und gerne auch schon etwas veröffentlicht hat.

Der erste Band der Trilogie soll als Printbuch, Ebook und Hörspiel(kein Hörbuch) erscheinen. Die Grundzüge des ersten Bandes liegen mir schon vor und müssen weiter ausgearbeitet und vervollständigt werden.

Hier eine kurze Leseprobe, damit du dir einen kurzen Eindruck verschaffen kannst. Diese Probe ist noch nicht lektoriert worden:

Die Harpyie

Seinen Namen hatte er vergessen aber seine Geschichte sollte gerade erst ihren Lauf nehmen. Er hatte viel gesehen, Erfahrungen und Wissen geschöpft. Beklommen und Dumpf wie ein Tropfen der auf einen gefüllten Trog trifft, dachte er nach. Der Wahnsinn hatte ihn vor vielen Jahren zuvor befallen, in sich selbst war er allein, ganz allein. 
Geplagt von Einsamkeit und Zweifeln stand er vor dem Baum vordem so viele vor ihm standen. Er hob seinen Kopf und sah hinauf. Das Geäst war dicht bewachsen, ein Sonnenstrahl spähte in sein Gesicht. Der Baum wirkte stark seine Blätter erschienen an beiden Seiten mit 5-7 rundlichen, glattrandigen Lappen, die ungefähr bis zur Spreitenmitte eingeschnitten waren. Er konnte sein Herz hören, es pochte lauter als sonst, doch er wusste nicht warum. War es Hunger oder Furcht die ihn umher trieb? Er beschloss sich hinzusetzen und Rast einzulegen. Er hatte Samen von Pflanzen gesammelt und begann sich daran zu stärken. Er schaute sich um, man hätte die Stille fast als friedvoll bezeichnen können, wäre da nicht dieses laute Pochen gewesen, was immer stärker und dumpfer wurde. Die Stunden vergingen, regungslos verharrte er in einer sitzenden Position. Die Sonne wand ihr strahlendes Gesicht ab. Die Blätter des Baumes verloren sich im Schatten des Waldes. Das Wurzelstück an das er lehnte, gab ihm Halt. 
Er zog sich weiter in sich zurück. Doch da war nichts und nichts ist schwarz und schwarz ist leer. Nichts woran er denken konnte, nichts was ihm Halt gab. Aus den Tiefen seines Inneren machte sich eine Stimme bemerkbar, leise und doch klarer mit jedem Atemzug der frischen Waldluft, die inzwischen schwer und erdrückend wirkte. Das Pochen was die ganze Zeit gegenwärtig war, begann zu verstummen, es schien so als würde es der Stimme Platz machen. Er verstand nicht, was die Stimme sagte, er fühlte sie nur. Sie war allgegenwärtig und er war durchdrungen, von den Schwingungen und Vibrationen welche die Stimme verursachte. 
Plötzlich schlug er erschrocken die Augen auf, mit seiner rechten Hand griff er sich an den Hinterkopf. Ein Wobling war dabei den Baum hinab zu klettern und hatte beim Versuch des Abstieges wohl das Gleichgewicht verloren und streifte bei der Landung auf dem feuchten und kalten Boden den Hinterkopf des Namenlosen. 

Das blattgrüne dickbäuchige Wesen, welches kaum größer als ein halbes Klafter war wollte gerade zum Spurt ansetzen, da hatte es der Namenlose auch schon am Schlafittchen seines Umhangs, welcher aus Schafwolle und trockenem Morast geformt war. „Hier geblieben Freundchen, sagte er mit tiefer Stimme“. Der Wobling ergab sich dem starken Griff und zitternd wie das Laub einer Espe und friedlich dreinschauend wie eine Ziege die säugt sah er den riesigen Mann an. Er musste mindestens ein Klafter hoch sein und ein halbes Klafter breit. Lange graue Haare lugten aus seiner purpurnen Kapuze heraus, umhüllt von einem Umhang der seine Gestalt verhüllte. Leuchtend rote Augen und starre Züge sahen den Wobling durchdringend an.

Zaghaft begann der Wobling noch immer nach Luft ringend einen ersten Satz. „Es tut mir leid, aber ich habe beim Verlassen des Baumes die Orientierung verloren“. Der Namenlose veränderte seine Mimik nicht einmal ansatzweise. Der Wobling wusste, so würde er dem festen Griff der unheimlichen Gestalt niemals entkommen können. Also neigte er seinen Kopf blitzschnell nach hinten, schoss rasch nach vorne mit den Zähnen in Richtung der linken Hand des Namenlosen und biss so fest zu, wie noch nie zuvor in seinem Leben.

Von einem durchdringenden Schmerz erfasst lies der Namenlose für einige Sekunden vom Wobling ab, dieser nutzte seine Gelegenheit und verschwand im Schatten des Waldes. Als der Namenlose sich vom Schmerz erholt hatte, waren einige Minuten vergangen. Der Wobling hatte ein großes Stück Fleisch aus seinem Handrücken heraus gebissen…

Wenn du Interesse hast, den ersten Teil dieser Serie mit mir gemeinsam zu schreiben, dann sende mir gerne eine Leseprobe deiner bisherigen Arbeit. Ich melde mich dann in einigen Wochen, um ausführlich mit dir zu sprechen. Sende deine Nachricht mit dem Stichwort „Harpyie“ an: melanie@waldhardt-verlag.de

Lieben Gruß

Melanie Waldhardt

 

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