Melanie in Sommerlaune – Verlagsgründung Tag 29

Wieder Gespräch mit meinem Steuerberater wegen der Kosten für die Verlagsgründung gehabt.

Wenn man es so machen möchte, wie ich es will, sind die Kosten extrem hoch. Täglich ergeben sich neue Faktoren und damit verbundene Kosten.

Hier kommt es natürlich auch darauf an, was man selbst an Fähigkeiten einbringen kann.

Ich habe Kontakt zu Personen die diverse Verleger bei der Gründung eines Verlages begleitet haben. Das Gros ist inzwischen aus finanziellen Gründen gescheitert und dementsprechend verbittert.

Ich habe mich mit sehr guten Konzepten auseinandergesetzt, die mir entsprochen hätten, alles gescheitert. Die meisten (Kleinverleger) schlagen sich mit einer Entnahme von € 1000,- durch. Wobei das schon als positiv gesehen wird in den Anfängen. Für mich indiskutabel.

Ausbeuterisches Handeln an sich selbst, bis zur Selbstaufgabe. All das sind die Schattenseiten mit denen ich nun kontrastiert werde.

Worum es eigentlich geht, tritt aktuell immer stärker in den Hintergrund. Natürlich wird man von Dienstleistern überhäuft, die alle an die Idee glauben, in Wirklichkeit geht es aber oft um den eigenen Profit. Ich kann das verstehen und nachvollziehen.

Es ist fast unmöglich bei der Fülle an Angeboten den Überblick zu behalten, wenn man sich nicht „täglich“ mit der Optimierung der eigenen Konzepte befasst.

Als Vertriebskraft war ich schon in meinem frühen Arbeitsleben ständig damit konfrontiert für Umsatz zu sorgen. Man wird im Laufe der Jahre regelrecht abgerichtet. Diese Dinge habe ich sehr stark implementiert und sie sind nun untrennbar mit meiner Persönlichkeit verbunden.

Die meisten Verleger scheitern aufgrund der Liebe zum Buch aus wirtschaftlichen Gründen. So hart es klingen mag, dieses Fazit ziehe ich aus den mir zugänglich gemachten Unterlagen und Wirtschaftsanalysen.

Also muss ich jetzt Bücher (Publikationen im Allgemeinen) hassen, um erfolgreich zu werden?

Ich denke für mich, hier ist eine ganz klare Differenzierung angebracht. Ich muss gemeinsam mit meinen Lektoren den potenziell wirtschaftlichen Erfolg der eingereichten Manuskripte bewerten. Hiervon abgeleitet treffe ich eine Entscheidung.

Würde ich anders vorgehen wollen, müsste ich einen Druckkostenzuschussverlag gründen. Das will ich nicht, also werde ich es nicht tun. Also gehe ich vor, wie oben beschrieben.

Gar nicht so einfach, aber was ist heutzutage schon leicht. Ich bin voller Energie und ich bleibe am Ball.

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