Wie tickt Melanie Waldhardt als Verlegerin?

Wie funktioniert Melanie als Verlegerin?

Nun, ich funktioniere immer dann, wenn ich stark unter Druck stehe. Dann läuft es optimal für mich, weil ich meine ganzen Ressourcen gebündelt nutze. Der Verstand ist in diesen Moment sehr schnell und ich „mache“ einfach.

Schon im nächsten Monat (Oktober) erscheint eines meiner Bücher. Im November das nächste und dann noch eines im Dezember.

Warum die jetzt erscheinen, (Verlagsgründung), warum ein Buch unbedingt im Dezember erscheinen muss, all das habe ich gut überlegt, sehr lange sogar, für meine Verhältnisse.

Das heißt hinter jedem Ansatz den ich hier poste, steckt eine Idee. Ein kurzes oder langes Überlegen. Ich hab mein Unterbewusstsein mit Ideen zur Überschwemmung gebracht. Diese materialisieren sich nun in meinen täglichen Gedanken und ich setze das direkt um.

© rupbilder - Fotolia.com

 

Mein Konzept muss also mir selbst entsprechen, egal was ich als Verlegerin vollbringe. Immer muss sich das Ganze in erster Linie an mir orientieren, damit ich marktgerecht arbeiten kann. Mein Markt sind meine Ideen und die Qualitäten als „Macherin“ die ich mir bereits bewiesen habe.

Was sich verändert hat, zu meinen anfänglichen Ideen und Vorstellungen vom Verlag?

Es kostet unheimlich viel Geld, alles so zu gestalten, wie ich es am Markt haben will. Damit habe ich nicht gerechnet am Anfang.

Heißt für mich, dass ich auch in 2-3 Jahren noch als Kopf meiner Personalagentur fungieren muss, sonst kann ich den Verlag nicht finanzieren.

Um auch hier konkret zu werden. Ich will in einigen Jahren (3). Eine Entnahme von € 5000,- monatlich beanspruchen. Das ist mein Ziel mit dem Verlag in den ersten Jahren. Es ist wie in Stein gemeißelt. Es hängt neben meinen Monitoren, ich werde ständig damit konfrontiert. Genauso brauche ich es. Ich muss für mich wissen, wohin willst du! Ich weiß es.

Die Steine, wie ich dahin komme, setzen sich mosaikartig zusammen. Jetzt aktuell, wo ich fast nur noch aus „Verlag“ bestehe, umso mehr.

Also wie die Jungfrau zum Kinde, bin ich nicht dahin gekommen, ich habe durch die breite Erfahrung im Leben schon mehrmals „geboren“.

Mein Baby soll sich weitgehend, (gesellschaftliche Konventionen eingeschlossen) autonom entwickeln können.

Als gute Mutter schaffe ich die Basis. Inspirieren lasse ich mich von Müttern und Vätern. Patentanten und Patenonkel haben ein Mitspracherecht. Entscheiden tue ich, weil es mein Kind ist.

Das ist meine Denke.

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