Verlagsgründung Tag 8

Tag 8

Heute beschäftige ich mich damit, alles was ich bisher geplant und erarbeitet habe, in eine strukturierte Form zu bringen, damit ich einen besseren Überblick habe und mich danach richten kann.

Kurzfristig treten weitere Kosten in Höhe von € 2200,- auf. Wir sind also nun bei Investitionskosten von € 3000,- angelangt.

Ich habe im Gegensatz zu meiner ersten Gründung für den Verlag Rücklagen gebildet, welche mir zur Verfügung stehen. Hätte ich weniger Geld zur Verfügung, hätte ich trotzdem gegründet, nur halt nicht so schnell. Ich bräuchte dann vielleicht 1 Jahr der Vorbereitung anstatt weniger Wochen wie jetzt im aktuellen Sachverhalt.

Nichtsdestotrotz strotze ich vor Energie, weil mein Projekt täglich einen Schritt weiter nach vorne kommt.

Die erste Lektorin ist ausgewählt, sie hat schon viel im Bereich Fantasy gemacht und wird mir für das Lektorat für die Harpyie Saga von Meterna zur Verfügung stehen. Kosten € 700-1000 für das komplette Lektorat des ersten Teils der Trilogie. Außerdem spreche ich kommenden Mittwoch mit einer weiteren Lektorin die genau wie ich, aus dem Bereich der Psychologie kommt und bereits für namhafte Verlage aus dem Wissenschaftsbereich lektoriert hat. Sie wird sich um die Ratgeber kümmern, wenn unser Gespräch positiv verläuft.

Nun sondiere ich Angebote zum Buchhandelsmarketing. Das ist alles sehr teuer und ich muss genau schauen, welche Kanäle hier bedient werden. Die Infrastruktur nimmt immer mehr Formen an. Bis später ihr Lieben.

Tag 8 – die Zweite

Natürlich muss ich neben den ganzen Dingen, welche nun um mich herum geschehen, rein vom Verlagswesen auf einem aktuellen Stand sein. Ich habe mich hier bereits vor einigen Jahren eingelesen und aktualisiere nun Stück für Stück mein vorhandenes Wissen, um relevante Neuerungen, gerade auch im rechtlichen Bereich.

Tag 8 – die Dritte

Was sind für mich persönlich eigentlich die Hauptziele meines Verlages?

Ganz klar die Markenbildung der unterschiedlichen Werke:

Aus der Harpyie Saga von Meterna mache ich eine Marke, das ist mein Ziel. Eine Welt wird erschaffen, diese Welt bildet sich geistig (beim lesen) in der Realität von anderen Menschen ab, diese kommunizieren darüber und tragen es weiter.

Also ist der Verlag Zentrum unterschiedlicher Marken, die nach außen transportiert werden müssen.

Ich zeichne mich also verantwortlich für die Bildung von Marken und Schaffung von Welten und Realitäten.

Ganz neue Art der Berufsbezeichnung, lässt sich übrigens auf jeden anderen Bereich übertragen.

Als Personalberaterin, schaffe ich neue Optionen für Ärzte. Die neue Position wird besprochen und mit den vorhandenen Qualifikationen abgeglichen. Ich führe den Kandidaten, die Kandidatin in die Realität der Klinik ein und sorge dafür, dass sich diese in Form eines Arbeitsvertrages materialisiert.

Externes Wissen:

Beispiel Musiker:

Ein junger Künstler macht Musik, sagen wir er rappt.

Er bringt mit:

Er hat Talent (unterstelle ich bei jedem Vorhaben) und kann rappen. Er benötigt vielleicht Hilfe bei der Erstellung von Demos, er braucht hier professionelle Unterstützung (wie ich beim Lektorat). Er braucht einen Vertrieb und diverse Kommunikationskanäle, damit man ihn hört. Er muss etwas individuelles haben (mit seiner Musik entführt er die Menschen in seine eigene Welt). Er kann nur erfolgreich sein, wenn seine Musikstücke zur Marke werden, wenn er selbst zur Marke wird, ist es umso besser, damit er langfristig von seiner Musik leben kann.

Professionalisierung warum?

Nun, in allen Bereichen der Selbständigkeit, gibt es Dinge die man selbst machen kann, aber eben nicht alles. Der Trend vom Gründer, welcher alles von A-Z beherrschen muss, ist längst Schnee von gestern. Deshalb bedarf es sorgfältiger ausgewählter Kooperationen und später auch, je nachdem um welches Geschäftsmodell es sich handelt, das passende Personal.

Ich starte den Verlag ohne zusätzliches Personal, von der Agentur kann ich auch niemanden einfach so abziehen, der normale Ablauf muss ja gewährleistet sein. Aber natürlich bin ich auf gute Kooperationen angewiesen, um schon von Anfang an, eine hohe Marktdurchdringung gewährleisten zu können.

Ein Buch selbst zu veröffentlichen kostet nicht mehr als € 10,-. Aber es wird in den Regalen liegen wie Blei, wenn es überhaupt dorthin kommt. Die Wahrscheinlichkeit geht gegen Null.

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