Verlagsgründung Tag 16

Tag 16

Heute geht es weiter mit der Stoffentwicklung für „Die Bevölkerung“. Ich habe natürlich schon den Plot und weiß wohin die Geschichte gehen soll, bisher sind es 150 Normseiten, ich möchte das Buch bereits in den nächsten Wochen fertig haben. Parallel läuft noch ein Ratgeber welcher sich mit der Personalberatung und den verschiedenen Techniken beschäftigt. Das fällt mir besonders leicht, weil ich ja täglich im Thema bin. Hatte das nebenbei für mich als Gedankenstütze aufgeschrieben, dann hat es eine Bekannte gelesen und meinte, ich könnte daraus locker auch noch ein Buch machen. Die Idee gefiel mir so gut, dass ich das nun auch umsetze.

Es geht jetzt also darum den Verlag mit Produkten zu bestücken, das wird das Thema in den nächsten Monaten sein. Da ich bisher nur wenige Autoren gefunden habe, die meinen Ansprüchen gerecht geworden sind, bis auf zwei, mache ich es halt selbst!

Nebenbei habe ich mir dann noch einen Dienstleister für den Customer Service gesucht. Das ist wie ein Prepaid-System, das heißt ich buche für einen bestimmten Betrag eine Dienstleistung und kann dann flexibel auf die Anforderungen meines Business reagieren. Hier habe ich für die Startphase nochmal € 2000,- investiert um mich erstmal auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren .

Marketing:

Eine Vertriebsagentur habe ich bereits, nun ging es darum, wie ich meine eigenen Marketing-Kenntnisse sinnvoll in einen anderen Bereich übertragen kann. Ich hab mir hierzu einiges an Wissen zu Gemüte geführt, dann habe ich den Markt (gerade neue Autoren, Indie-Autoren) intensiv angeschaut und diverse Auswertungen hierüber erstellt, sodass ich einen konkreten Ansatzpunkt habe, wie ich bei der Vermarktung der Ratgeber vorgehe. Bei den Romanen ist der Ansatz ein ganz anderer, weil ich hier sehr viele Streuverluste einrechnen muss.

Da „Die Bevölkerung“ ein Medizinthriller ist, habe ich zu den wichtigsten Meinungsbildern aus meinem Portfolio (Ärzte, Medizinjournalisten) bereits Kontakt aufgenommen. Der Ablauf wird so sein, dass ich mein Buch von dieser Gruppe rezensieren lasse. Anfänglich werde ich es bei Amazon für 1 Woche zu einem günstigen Preis anbieten, um Traffic zu generieren.

Tag 16 die Zweite

Bezüglich des Ratgebers für den Recruiting Bereich habe ich parallel ein Konzept entwickelt, welches ich gut vermarkten kann, Kontakte hierfür habe ich schon. Nun lasse ich prüfen, ob ich mir den Namen des Konzepts als Marke schützen lassen kann. Das kostet um die € 500,- und gilt dann für Deutschland. Hieraus kann ich dann weitere Umsätze generieren und ich verliere die Aufwendungen für das Marketing nicht, hab also langfristig etwas davon, da ich dieses Konzept auch an andere Menschen weitergeben kann. Das ist ja mein Ziel, ich möchte neben der Agentur für Personalberatung ein Business haben, welches auch unabhängig von mir funktioniert, damit ich mir mittelfristig ein passives Einkommen schaffe und nicht ständig von morgens bis abends durchpowern muss.

Tag 16 die Dritte

Wie auch in meinem Hauptgeschäft gehe ich strategisch wieder über die Inbound-Akquise, das heißt ich investiere zwar in Marketing und Vertrieb um mir eine Grundlage zu schaffen, lasse dann aber Dienstleister, Kunden, Autoren usw. auf mich zukommen und wähle dann mit bedacht aus. Deshalb werde ich auch definitiv nicht den klassischen Weg gehen und meine Bücher für eine Rezension auf Blogs oder anderen Plattformen anbieten, ich werde warten, bis ich selbst angesprochen werde.

Wie ich das anstelle?

Nun, ich bin in meiner eigenen Persönlichkeitsstruktur noch nie in die Fußstapfen der Massenkompatibilität getreten. Kreativ anders und besonders, das sind meine Leitmaximen und so nehme ich mich auch selbst wahr.

In meiner Tätigkeit als Personalberaterin, schalte ich zwar auch Stellenanzeigen, aber die meisten Aufträge bekomme ich über Empfehlungen, durch erfolgreiche Vermittlungen die ich schon getätigt habe. Dann überlege ich mir bei jedem Telefonat ganz genau, ob ich mit diesem Kunden oder Bewerber zusammenarbeiten will, passt die Chemie, ist man sich einig? Wenn dem nicht so wäre, gäbe es hinterher nur Probleme, also lehne ich auch Aufträge und Kandidaten ab. Ich könnte zwar mit einer anderen Haltung noch höhere Umsätze generieren, aber dann wäre ich nicht mehr ich selbst, also lasse ich es. Ich bin diesbezüglich sehr stringent mit mir und anderen Menschen. Das ist ein sogenanntes „Geheimnis“ warum ich erfolgreich bin. Es hatte ja einen Grund warum ich in die Selbständigkeit gegangen bin, trotz vorangegangen Führungspositionen bei mittelständischen Unternehmen. Ich will mein Leben dazu nutzen mich selbst auszudrücken und so zu individualisieren, wie ich es für richtig halte. Dies erkläre ich auch all meinen Kunden so. Es kommt an, weil es sich vom Markt unterscheidet. Ich befinde mich in meiner Branche ja in einem Verdrängungswettbewerb. Der Kuchen ist fertig und jeder will ein Stück davon abhaben. Dafür muss man das Rad nicht neu erfinden, man muss nur die Herangehensweise optimal auf sich selbst abstimmen, dadurch erreicht man eine Nachhaltigkeit.

Tag 16 die Vierte

System:

Als Personalberaterin nutze ich ein CRM-System, welches eingehende Bewerbungen automatisch filtert und bearbeitet. Eingangsbestätigungen, Absagen, Matching, all das wird mir in den Grundlagen abgenommen, selbst wenn sich der Bewerber schriftlich bewirbt, habe ich einen geringen Arbeitsaufwand, da die Unterlagen eingescannt und dann mittels eine OCR-Software vom System automatisch den jeweiligen Postfächern zugeordnet werden. Die Profilerstellung funktioniert auch per Knopfdruck und muss durch mich nur noch mit den Erkenntnissen aus den Interviews versehen werden. Sowas gibt es für viele Bereiche und Branchen, nun habe ich diverse Angebote für meinen Verlag vorliegen. Neben einem virtuellen Büro und diversen Dienstleistern benötige ich eine Plattform um alles zu steuern. Dafür brauche ich eine klare Aufgabendefinition und ein Ziel, was ich damit erreichen will. Hauptsächlich geht es mir immer darum Zeit zu sparen, da der Tag leider nur 24 Stunden hat. Zeitmanagement ist alles und wenn man es richtig macht, an Effizienz kaum zu überbieten. Das sind gleichzeitig auch meine größten Schwächen. Die Zeit richtig einteilen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dabei kann je nach persönlicher Aufstellung eine Software nützlich und sinnvoll sein. Sowas kostet im Fall der Personalberatung je nachdem wie viele Lizenzen man benötigt ab € 400 pro Monat um mal konkrete Zahlen zu nennen. Diese Anbieter gibt es für fast jede Branche. Man hat immer die Möglichkeit sich vorher eine Demo anzuschauen. In meinem Fall hab ich mir einzelne Arbeitsschritte individuell programmieren lassen, das kostet extra, aber die Kosten hierfür amotisieren sich durch die Zeitersparnis recht schnell.

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